5 Gerüchte über SEO

SEO Gerüchte

Suchmaschinenoptimierung gibt es seit vielen Jahren und verändert sich ständig. Neben den technologischen Ansätzen, den Trends und neuen SEO-Techniken, werden Google und andere Suchmaschinen nicht müde ihre Suchalgorithmen zu verbessern und glänzen in immer kürzeren Abständen mit neuen Sprachkenntnissen.

Trotzdem ist Suchmaschinenoptimierung heute genauso relevant wie jemals zuvor und lässt den Markt der SEO-Agenturen und -Strategen nicht kleiner werden. Obwohl Suchmaschinenoptimierung bis heute einen so großen Stellenwert in der strategischen Ausrichtung im Internet hat, wird es immer noch viel zu oft falsch interpretiert und falsch angewendet. In diesem SEO-Artikel räumen wir mit 5 häufigen SEO-Mythen auf und erklären warum es nichts weiter als Mythen sind.

 

1. SEO ist nichts weiter als Clickbait-Anzeigen, Spam und BlackHat

Man möchte es kaum glauben, aber dieser Mythos hält sich bis heute. Der Ursprung dieser Annahme bzw. dem Anwenden dieser fragwürdigen Techniken, beruht bestimmt nicht immer auf falschen Absichten. Jeder Webseitenbetreiber möchte Seine Webseite möglichst gut in den Suchmaschinenergebnissen positionieren und den Traffic von Monat zu Monat steigern. Wenn das nicht mehr über den regulären Content möglich ist, wird dieser nach allen Regeln des Clickbait-Marketings und mit Blackhat-Techniken “optimiert” und sorgt anschließend für mehr Traffic bzw. Clicks.

Im Gegenzug von Clickbait-Anzeigen mit fragwürdigen Überschriften und/oder Photoshop-Fake-Fotos mit Sensationsgehalt, empfiehlt es sich langfristig folgende Strategien zu verwenden:

  • Inhalte/Texte mit passendem Bild- und Videomaterial versehen.
  • Texte inhaltlich und webtauglich sauber strukturieren.
  • Inhalte für den mobilen Besucher optimal darstellen.
  • Eindeutige Zielgruppendefinition und eine klare Ansprache dieser.
  • Ladezeiten optimieren.
  • Möglichst keine Werbung verwenden.
  • Keine Popups verwenden.
  • Keine Werbeblocker-Blocker (Ad Block Regulierung) verwenden.

Die Optimierung von Webseiten und die Steigerung von Traffic auf einzelne Seiten ist harte Arbeit und kann nur langfristig erfolgreich gelingen, wenn zuvor langfristig und fachmännisch an den obigen Punkten gearbeitet wurde.

 

2. Blogs sind absolut notwendig für SEO

Viele Suchmaschinenoptimierer und Webseitenbetreiber sind der Meinung, der Betrieb eines Blogs sei mit SEO gleichzusetzen. Besonders mit dem Boom des Influencer Marketings hat diese Einstellung stark zugenommen. Fakt ist: Ein Blog steigert nicht automatisch die Ranking-Positionen einer Webseite und macht diese schon gar nicht bei den Besuchern beliebter.

Richtig ist: Blogs sind eine wunderbare Methode um Inhalte auf Webseiten redaktionell zu veröffentlichen und zu pflegen. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Inhalte einen kurzen Halbwert haben oder zeitlos zu betrachten sind. Zudem bieten Blogs wie z.B. WordPress ein schier unendliches Repertoire an Themes und Plugins. Diese Erweiterungen sind programmiert und designed für Anfänger wie auch für Profis. In der Sparte SEO-Plugins sind viele Programme für z.B. die Analyse der Blog-Texte, das Monitoring für Ranking-Positionen oder die statistische Langzeitauswertung von Besucherzahlen erhältlich.

Die Installation von einem Blog für SEO-Zwecke macht Sinn, wenn:

  • wenig bis keine Konkurrenz zu dem Thema besteht.
  • die eigene Webseite bereits etabliert ist und der Domain Authority Score geprüft wurde.
  • zusätzliche Inhalte zu der Webseite publiziert werden sollen, wie z.B. Pressemitteilungen, Dokumentationen oder Tutorials (z.B. für Produkte und Dienstleistungen).

In einigen Studien konnten wir feststellen, dass Blogs die bei WordPress.com gehostet wurden, schneller in die Top-Positionen bei Google gerutscht sind, als installierte WordPress-Blogs unter der eigenen Domain (s. Domain Authority Score).

 

SEO Traffic

 

3. SEO ist kostenlos

Ein falsches Argument von vielen Marketingstrategen, wenn es darum geht Entscheider für SEO zu gewinnen. Natürlich muss keine Agentur mit einer kostspieligen Marketingkampagne beschäftigt werden, es handelt sich auch nicht um kostenpflichtige Kampagnen via Google AdWords und man muss auch kein Geld für Displaywerbung auf anderen Webseiten ausgeben.

Allerdings kostet SEO in Eigenregie

  • viel Zeit für die fortlaufende Analyse und das Monitoring.
  • viel Zeit für die Erstellung von Inhalten.
  • einiges an Fachwissen in den Bereichen strategisches SEO und technisches SEO.

 

4. Keyword-Spam

Vorbei sind die Zeiten, in denen die Anzahl der Keywords das Google-Ranking bestimmt haben. Stuffing Keywords sieht man besonders häufig bei redaktionellen Inhalten in Blogs. Im Anschluss des Artikels folgen Artikelinformationen zum dem Autor, der Kategorie, in der der Artikel erschienen ist, und es sind eine Hand voll Keywords aufgelistet, welche die Suche nach verwandten Inhalten erleichtern sollen.

Inzwischen werden Artikel mit unverhältnismäßig vielen Keywords sogar von Suchmaschinen abgestraft und als Suchmaschinen-Spam behandelt. Optimal sind ca. 5 Keywords pro Artikel.

 

5. Link-Building ist schlecht

Die Leute denken entweder, dass Link-Building tot ist oder sehen es zumindest als vollkommen effektlos an. Beim Verlinken von Webseiten sollte man besonders auf die Quelle und das Ziel achten. Massenweise Links bei Facebook oder Twitter können tatsächlich negativ gewertet werden. Verlinkungen zu und von themenverwandten Webseiten können bei den Ranking-Ergebnissen wahre Wunder bewirken.

 

Wie erreiche ich Top-Positionen mit meiner Webseite?

Wir geben Tipps und helfen weiter bei SEO-Fragen.

 

 

 

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