Aufgedeckt: Falschinformationen über AVALO-energy im Netz

AVALO Fake News

AVALO-energy gerät allmählich, wie so viele Firmen und Personen zuvor, in den Fokus von Freizeitpropagandisten, die schon eh und je Falschinformationen (Fake News) im Internet verbreitet haben, wenn sich Geschäftsmöglichkeiten auftun, Startup-Unternehmen ihre Ideen präsentieren oder neue Geschäftsmodelle vorgestellt werden, die sie nicht verstehen. Die Gründe hierfür können aber noch einfacheren Ursprungs sein, nämlich wenn es sich um gescheiterte Vertriebsmitarbeiter handelt, streitsüchtige „Kritiker“ mit dem Hang nach Sensationsjournalismus und Verschwörungstheorien, oder bezahlten Influencern, die sich ihre Online-Hetze von der schattigen Konkurrenz bezahlen lassen.

 

Hintergrund der Meldung zu AVALO-energy

Gestern wurden wir von bestehenden AVALO-Vertriebspartnern auf einen Blog-Beitrag (AVALO Energy und AVALO Green Power – Finger weg als Vertriebspartner?) im Internet hingewiesen, der AVALO-energy offensichtlich in Misskredit bringen soll. Der Beitrag beinhaltet so viele Falschinformationen, dass der Verfasser sich nicht nur selbst ein Höchstmaß an Unwissen beglaubigt, sondern eine Debatte auf Augenhöhe unmöglich ist. Trotzdem lohnt es sich über den peinlichen Beitrag zu berichten, weil er leider ein gutes Beispiel für Internet-Hetze und Verbreitung falscher Informationen ist.

 

Wer steckt dahinter?

Verfasser der Falschinformation ist ein gewisser Thomas Bremer aus Leipzig. Der vermeintliche Autor verfügt über einen Presseausweis (Deutscher Journalisten-Verband, Landesverband Sachsen e.V.) und nimmt entweder seine journalistische Tätigkeit nicht sehr ernst, oder hat den Artikel folgenschwer von einem Dritten kopiert. Um dies herauszufinden haben wir bei Google verschiedene Suchanfragen durchgeführt. Dabei ist aufgefallen, dass Thomas Bremer nicht nur die Webseite diebewertung.de betreibt, welche den Artikel mit den Falschinformationen beherbergt, sondern unzählige Blog-Seiten mit ähnlichen bis identischen Inhalten aufgebaut hat.

Nach längerer Recherche konnten verschiedene Firmen und Personen um Herrn Bremer ausgemacht werden, die entweder in die Publikation von Halbwahrheiten bzw. Falschinformationen involviert sind, oder zumindest davon profitieren könnten. Auf der anderen Seite der „Content-Waagschale“ finden sich unzählige Firmen und Personen, die öffentlich im Internet an den Pranger gestellt werden. Hinzu kommt das das Netz voll ist von Negativberichten über Thomas Bremer, die von seiner journalistischen Qualität und Tonart handeln. Wer sich ein Bild von der Art und Weise der Berichterstattung und den Geschädigten machen möchte, möge sich der Google-Suchfunktion bedienen. An dieser Stelle werden wir uns an erster Stelle mit den Falschinformationen über AVALO-energy beschäftigen. Ein allumfänglicher Bericht über Thomas Bremer, sein Negative SEO Network und seine vorsätzlichen Reputationsschädigungen, würden den Rahmen dieses Blog-Artikels deutlich sprengen.

 

Die Falschinformation zu AVALO-energy

Wir haben hier einige Textpassagen von den besagten Falschaussagen zitiert und kommentiert, so wie wir es in der Vergangenheit schon bei anderen Firmen und Webseiten gemacht haben (z.B. OneCoin, JV Elite Club oder OneBiz).

diebewertung.de: …Interessant für den Verbraucher ist aber ein Wechsel zu einem anderen Anbieter nur dann, wenn man dort weniger bezahlt für die gleiche Leistung. Dazu findet man derzeit beim Unternehmen AVALO Energy noch keine Hinweise, was das Unternehmen für die Verbraucher so interessant machen könnte…

PDT: Natürlich ist der Wechsel zu einem anderen Stromanbieter nicht nur dann interessant, wenn man dort Geld spart! Kunden bezahlen z.B. mehr für ihren Strom, wenn sie damit die erneuerbaren Energien unterstützen wollen. Andere Kunden verpflichten sich sogar über mehrere Monate oder Jahre zu sehr hohen Monatsbeiträgen, weil ihnen diverse Prämien mit hoher Zuzahlung (iPhone, iPad, E-Bike, Laptop, PlayStation, Xbox etc.) angeboten werden. Es ist also durchaus üblich, dass Kunden nach einem Anbieterwechsel mehr bezahlen als davor.

Korrekt ist, dass es bei AVALO-energy noch keine konkreten Strompreise gibt. Das Unternehmen nimmt zunächst für jedes europäische Land sogenannte Voranmeldungen entgegen. Diese Phase dauert an bis die festgelegte Menge an Voranmeldungen vorliegt. Anschließend beginnt das Wechselverfahren und die Stromversorgung. Voraussetzung hierfür ist, dass der Kunde abschließend sein konkretes Interesse bekundet und den Stromvertrag abschließt.

Dem zukünftigen Strompreis kommt sehr entgegen, dass AVALO-energy davon absieht horrende Werbebudgets für TV-, Internet- und Print-Werbung zu bezahlen. AVALO-energy muss auch keinen alt gewachsenen Verwaltungsapparat von mehreren tausend Mitarbeitern unterhalten und wird ebenso keine kostspieligen Sachprämien mitfinanzieren bzw. auf den Strompreis aufschlagen. Wenn AVALO-energy also aktuell noch keinen Strompreis für den Endkunden nennt, dann schlicht weil es nicht geht und keine falschen Versprechungen gemacht werden.

diebewertung.de: …eine Limited mit Sitz in London. Das bedeutet für jeden Vermittler dann letztlich, wenn er mit dem Unternehmen Stress hat, dass er sich juristisch nach England zur Durchsetzung seiner möglichen Ansprüche wenden muss. Ein schwieriges und teures Unterfangen. Deshalb raten wir grundsätzlich von solchen Partnerschaften mit Unternehmen mit Sitz im Ausland ab…

PDT: AVALO-energy baut ein europaweites Vertriebsnetzwerk mit Kunden in ganz Europa auf. Folglich musste sich das Unternehmen für ein Land entscheiden, in dem es primär aufgestellt ist um das Unternehmen zu steuern. Wer sich seine Geschäftspartner danach auswählt, wie leicht oder schwer sie juristisch zu belangen sind, sollte seine Geschäftsgebaren grundsätzlich überdenken oder seiner Berufung/Streitlust wegen der Juristerei nachgehen.

Ernsthaft, wir leben in einer nahezu komplett globalisierten und digitalisierten Welt. Wir chatten und reisen um die Welt, finden Freunde und Geschäftspartner auf allen Kontinenten. Manche Auftraggeber sitzen in den USA, unterhalten Geschäfte in Hamburg, München und Wien und gearbeitet wird via Desk Sharing von Berlin aus. Mit italienischem Kaffee.

Bevor ich mir Gedanken mache wen ich wo am besten verklage, prüfe ich mit wem ich wann zusammen arbeite. Diese Prüfung scheint im Hinblick auf AVALO-energy in Leipzig nicht stattgefunden zu haben.

diebewertung.de: …Liest man die Berichte über das Unternehmen im Internet richtig, dann handelt es sich hierbei um ein Multi Level Marketing-System (MLM)… …MLM-Systeme, so wissen wir aus der Vergangenheit, sind oft sehr teuer, denn hier verdienen verschiedene Stufen im Vertriebssystem. Bezahlen muss das natürlich der Kunde…

PDT: Man kann es taufen wie man möchte, AVALO-energy bietet ein nie da gewesenes Geschäftsmodell für die Energie-Branche in Europa an. Egal ob Multi-Level-Marketing, Affiliate-Marketing, Crowd-Selling-Business, Direktvertrieb, Network-Marketing, Strukturvertrieb, Green-Power-Movement oder einfach ‚The Power Of Us‘. Unter dem Strich ist es von Allem ein wenig und dazu auch noch mit einem SaaS BackOffice versehen, welches die Marketing- und Sales-Features gewöhnlicher MLM-Online-Büros übersteigt.

Korrekt ist, dass der Kunde den Strom bezahlt. Nach unserer Information ist das in Leipzig nicht anders geregelt. Ebenso gewöhnlich ist die Tatsache, dass der Strompreis eine Gewinnmarge inkl. Vertriebsprovision enthält, die ebenfalls durch die Endkunden bezahlt werden. Wer sollte sie sonst bezahlen?

Der Kunde bezahlt übrigens immer und überall alles und wir alle sind die Kunden. Kein Werbespot im Fernsehen, kein Werbebanner im Internet und kein Flyer im Briefkasten ist ein Präsent oder kostenfreier Ausdruck unternehmerischer Gutmütigkeit. Da entstehen Werbekosten und die werden von uns Kunden bezahlt. Umso schöner wenn man sie bei AVALO-energy einsparen kann und in Form einer Provision an den Vertrieb auszahlen kann. Natürlich darf am Ende der angebotene Strom von AVALO-energy,  preislich nicht weit über allen anderen Stromanbietern in der Region liegen.

Wer die KickOff-Veranstaltungen von AVALO-energy in Berlin oder in Wien besucht hat, durfte die Investoren und Initiatoren kennenlernen. Aktuell ist es noch nicht möglich eine verbindliche Aussage über den finalen Strompreis zu machen, weil der Zeitpunkt des Versorungsstarts noch nicht feststeht. Die Gründe hierfür wurden weiter oben ausführlich erklärt. Warum der Preis von AVALO-energy nicht teurer und sogar günstiger sein kann als andere Stromangebote auf dem Markt, erschließt sich jedem Interessent (oder Journalist), der sich ernsthaft mit der Preiskalkulation bzw. der Zusammensetzung des Strompreises auseinandersetzt.

diebewertung.de: Wie man dem Internet weiter entnehmen kann, ist der deutsche Partner möglicherweise eine Gesellschaft mit dem Namen Emondo GmbH. Geht man zu diesem Unternehmen ins Unternehmensregister, dann leuchten auch hier bei uns ein paar rote Warnlämpchen auf…

PDT: Hätte Thomas Bremer mal auf seine roten Warnlämpchen gehört. AVALO-energy steht weder mit der Emondo GmbH aus München, noch mit dem Geschäftsführer Andreas Meier oder mit Herrn Tobias Schmitt in Verbindung. Das haben wir übrigens ganz ohne Presseausweis herausgefunden. Das sympathische Team aus München berät einen gern in Sachen Photovoltaik für Eigenheim oder auch für gewerbliche Zwecke. Das Team besteht aus Photovoltaikexperten, Solar-Monteuren, Elektrikermeister und Dachdeckern und hat trotz Branchennähe nichts mit dem Vertrieb AVALO-energy, dem Produkt AVALO-greenPower oder dem Stromanbieter emondo zu tun. Allem Anschein nach will man in München in absehbarer Zeit auch nicht zum Stromanbieter avancieren, sondern moderne Photovoltaikanlagen und Wärmetechnik verkaufen/montieren.

Hätte Thomas Bremer den Auszug aus dem Handelsregister, den er seinen Halbwahrheiten sogar selbst mit angefügt hat, richtig gelesen, dann wäre ihm aufgefallen das die Emondo GmbH in München als Gegenstand des Unternehmens Vertrieb und Montage von Photovoltaikanlagen und Wärmetechnik angegeben hat.

Lila Fazit: Thomas Bremer steckt offensichtlich sehr viel negative Energie in seine Webseiten, die dem Besucher auf den ersten Blick ein Angebot von Verbraucherschutzinformationen suggerieren sollen. Beim Lesen der Texte wird allerdings schnell klar, dass es mehr um Panikmache und Sensationshascherei geht. Am Ende halten die Artikeltexte inhaltlich keiner Prüfung Stand und entpuppen sich letztlich, wie in diesem speziellen Fall, als Falschinformation.

 

Screenshots der Webseite diebewertung.de

 

 

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3 thoughts on “Aufgedeckt: Falschinformationen über AVALO-energy im Netz

  1. Tristan
    11. Januar 2018 at 15:23

    Ich bin zwar kein Vertriebspartner von Avalo, aber schon allein weil Thomas Bremer dagegen hetzt, ist es eine Überlegung wert einzusteigen!

  2. OliF
    12. Januar 2018 at 10:08

    Hi Steven. Habe den Content mal gecheckt, weil ich diesen Thomas Bremer nicht kenne. Also zumindest in der deutschsprachigen SEO Szene ist er keine Nummer. Nach ein paar Analysen kann ich nicht mehr finden, als ein paar Blogs mit Pseudo-News, Spam und schlechte Grammatik. Die Videos von ihm haben mir den Rest gegeben. Da fehlt wirklich nur noch der Aluhut.

    Dann bis April in Berlin?!

    1. 14. Januar 2018 at 11:52

      Tja Oli… scheinbar kennst Du doch nicht jeden Verbrecher! ;P

      Jep… Termin im April steht!

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