OneCoin-Verbot in Italien

italy-network-marketing

Die Kartellbehörde in Italien, die Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato (italienische Wettbewerbsbehörde) hat angekündigt, eine einstweilige Verfügung gegen die Aktivitäten von One Network Services Ltd. verabschiedet zu haben.

Dies folgte nun nach einer Untersuchung zur Bewertung des Systems, das von One Network Services Ltd. und seinen Vertretern in Italien betrieben wird, bei dem es sich um den Erwerb von Ausbildungspaketen handelt, die es den Verbrauchern ermöglichen sollen, erhebliche wirtschaftliche Erträge zu erzielen. Zum Beispiel soll mit einer Investition von 140 Euro eine Rendite von 2.800 Euro in zwei Jahren versprochen worden sein.

Die Untersuchung sei auf die Berichte der Kommission Nazionale per le Società e la Borsa zurückzuführen, auch bekannt unter CONSOB, die für die Regulierung der italienischen Finanzmärkte zuständige Stelle, die CTCU von Bozen und das Centre Protection of Consumers ans Users. Weitere Unterstützung erfährt die Ermittlung von der Sondereinheit Antitrust Guardia di Finanza.

Die am Wochenende veröffentlichte Bekanntmachung besagt, dass die bisher gesammelten Beweise zeigen, dass der größte Cashflow durch die Neuregistrierungen bzw. mit Hilfe der Schulungspakete erreicht wird und nicht durch das eigentliche Produkt.

Auch in anderen europäischen Ländern wurde inzwischen mehrfach vor OneCoin gewarnt und es kündigen sich weitere Ermittlungsfälle an. Parallel dazu hatte OneCoin zeitweise mit Abmahnungen versucht, diversen Berichterstattungen im Internet entgegenzuwirken.

Im Juli warnte die belgische Finanzdienstleistungs- und Marktaufsichtsbehörde, auch bekannt als FSMA, die Öffentlichkeit, dass sie vorsichtig sein müsse, wenn es um Tätigkeiten im Zusammenhang mit OneCoin geht. Eine Warnung besagt, dass das System keine Zulassung oder Anerkennung von der Regulierungsbehörde erhalten hat. Darüber hinaus beschreibt die britische Financial Conduct Authority OneCoin als ein Risiko für die Verbraucher.

Deutsche Regulierungsbehörden haben sich ebenfalls schon mit OneCoin befasst. Die deutsche Zeitung Der Spiegel berichtete im Juni, dass auch die Finanzaufsichtsbehörde Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eine Untersuchung eingeleitet habe.

Aktuell will sich von italienischer Seite noch niemand von den ermittelnden Fachleuten äußern. Bis die Ermittlungen abgeschlossen sind, ist der Verkauf der Schulungspakete für den italienischen Raum vorerst untersagt.

Quelle: The Coin Telegraph

 

   

 

About Steven Rohner

Software Engineer & Marketing Architect

11 thoughts on “OneCoin-Verbot in Italien

  1. Franz Grunau
    3. Januar 2017 at 15:50

    Hallo Steven,

    kann man es denn heute noch verantworten, für den OneCoin zu werben? Das Debakel in Italien setzt doch eigentlich nur das Ausrufungszeichen hinter unzählige Warnungen und Untersuchungen bez. des OneCoin-Business aus zahlreichen anderen Ländern, nicht nur in Europa, sondern weltweit. Die City Police of London ruft z. B. sogar per eigener Website dazu auf, sich bei denen zu melden, wenn man durch OneCoin geschädigt worden ist.

    Und was heißt es, „Jetzt OneCoin kostenlos testen“? Ein Rookie-Account kostet zwar bei der Registrierung noch nichts, aber ich habe gelesen, wenn man damit nicht aktiv wird, ist nach 14 Tagen eh schon wieder Schluß mit lustig.

    1. beobachter
      3. Januar 2017 at 16:47

      ja, das mit dem hier auf der seite befindlichen test-account-link würde auch mich sehr interessieren! diesbezüglich hatte ich -sehr kritisch- hier ja schon mal unter einem anderen onecoin-artikel von steven rohner angefragt! dieser kommentar von mir wurde aber seitens steven rohner gar nicht zur veröffentlichung zugelassen, -quasi ganz in onecoin-manier! …also freundlich gesinnte kommentare dürfen gerne hier erscheinen, -kritische kommentare dagegen nicht!
      sollte dies nun auch mit diesem kommi hier von mir wieder so gehandhabt werden; …kein problem, würde ich mir bei mlm-infos extra einen account anlegen, …mal sehen ob auch dort steven rohner vor mir flüchtet. 😉

      1. 3. Januar 2017 at 17:26

        Hallo ‚Beobachter‘,

        im PDT Blog werden keine kritischen Kommentare gelöscht oder zensiert. Es sei denn sie beinhalten Beleidigungen die weit unter die Gürtellinie gehen. Ich bin für jeden Austausch zu haben, selbst wenn es dabei mal hitzig zur Sache geht. Am liebsten sind mir konstruktive Beiträge, Beleidigungen werden auch in Zukunft keinen Platz auf diesen Seiten finden. Das gilt für Kommentare die an meine Adresse gerichtet sind und ebenso für die Kommentare unter den Lesern. Ich denke einen respektvollen Umgang können wir uns alle leisten… nein, er sollte selbstverständlich sein!

        Zudem herrscht hier keine ‚OneCoin-Manier‘ (was auch immer darunter zu verstehen ist). Die Artikel werden nach bestem Wissen geschrieben und ohne Zensur veröffentlicht. Außerdem fließt meine langjährige Berufserfahrung in die Artikel ein, die sich in nüchternen Fakten darstellt. Das hatte auch schon zur Folge, dass ich für den einen oder anderen Artikel anwaltlich von den betroffenen Unternehmen abgemahnt wurde. Artikel im PDT Blog sind also in den meisten Fällen eher kritischer Natur und nicht in euphorischer MLM-Couleur verfasst.

        Frühere Berichte zu anderen Firmen, die ebenfalls auf die jeweiligen Angeboten verlinkten, beweisen dies (siehe z.B. Berichte zu OneBiz, JV Elite Club, Amazing5, StarAd24 oder zuletzt auch Kyäni).

        Im Übrigen flüchte ich vor niemandem und trete auch mit meinem vollen Namen auf. 😉

        Freundliche Grüße aus Berlin,
        Steven

    2. 3. Januar 2017 at 16:58

      Hallo Franz,

      ich denke der hiesige Artikel ist nicht als Werbung zu verstehen, sondern zeigt lediglich ein paar Fakten bzw. den aktuellen Stand um OneCoin auf. Ginge es hier um das Anwerben neuer OneCoin bzw. OneLife Mitglieder, gäbe es wirksamere Methoden und Inhalte die eine OneCoin-Registrierung begünstigen.

      Danke für die Info bzgl. des Rookie-Accounts, die ist neu für mich.

      Grüße,
      Steven

  2. beobachter
    3. Januar 2017 at 17:24

    oh, na immerhin schon mal ein kleiner fortschritt, dass mein heutiger kommi hier nun geduldet wurde. 😉 …fehlt jetzt nur noch, dass steven rohner mich in seinen eigenen kommis nicht ignoriert, sondern auch mal klar position bezieht!

    >>>also, steven, -was ist denn nun mit einer eindeutigen stellungnahme deinerseits dazu, dass du hier seit juni 2016 (thema orf-tv-bericht) immer mal wieder -vermeintlich!- kritische artikel zum thema onecoin hersetzt, -du aber unter jedem dieser artikel einen link zur account-eröffnung bei onecoin setzt, bei welchem im verborgenen auch gleich mit die info für onecoin enthalten ist, an wen sie die provision zu entrichten haben (-nämlich AN DICH!), sobald jemand durch diese links zu onecoin gekommener es dann nicht nur beim kostenlos testen belässt, sondern auch tatsächlich bei onecoin einzahlt???

    1. 3. Januar 2017 at 17:33

      Tut mir leid, aber ich weiß nicht wo das Problem ist. Wer sich nach den kritischen Artikel dennoch bei OneCoin/OneLife anmeldet will sich offensichtlich selbst ein Bild machen. Die Artikel sind auch nicht nur vermeintlich kritisch. Wer die OneCoin-Beiträge aufmerksam liest, wird merken dass keiner der Kritikpunkte relativiert wird.

      Das Thema bzgl. der Verlinkungen kam übrigens auch schon in anderen Beiträgen zur Sprache und wurde ausgiebig diskutiert. Es ist kein Geheimnis und es stört sich auch niemand daran. Im Gegenteil… es war bei dem einen oder anderen Network schon nützlich, weil so herausgekommen ist das bestimmte Provisionen nicht berechnet wurden oder der Partnerlink überhaupt nicht funktionierte. Letzteres ist z.B. bei dem Partnerprogramm von
      Excalibur vorgekommen.

      1. beobachter
        3. Januar 2017 at 18:12

        ok,ok,
        -ist ja schon mal viel wert, dass du dich zumindest bis hierher nicht vor antworten drückst. -ich hoffe, dieses behältst du auch nach diesem kommi von mir so bei, denn nur so lässt sich einer klärung des sachverhaltes ja auch näher kommen!

        aber ersteinmal zu deiner obigen erwähnung, dass du mit deinem vollen namen auftrittst:
        sollte dies eine anspielung darauf sein, dass ich mich hier als „beobachter“ und nicht mit vollem namen eingetragen habe:

        nun, es wäre für manche ziemlich irreführend, wenn ich hier plötzlich meinen vollen namen herschreiben würde, denn in sachen onecoin bin ich mit dem nick „beobachter“ längst wesentlich bekannter, als mit meinem vollen namen!
        -viele oneccoiner, wie auch onecoin-kritiker kennen mich nur als „beobachter“, …-die kanzlei schulenberg & schenk weiß mit „beobachter“ sofort mehr anzufangen, als mit meinem klarnamen, -selbst ruja bin ich als „beobachter“ bekannt, obwohl ich via beispielsweise angabe einer korrekten mailadresse meine identität nie zu verheimlichen versuche, -auch hier bei dir nicht!

        …zur sache als solches:

        in dem kommi von mir, welchen du nicht veröffentlicht hast, hatte ich unter anderem darauf hingewiesen, dass es z.bsp. bei den amis grad groß in mode gekommen ist, sich selber öffentlich zu einem produkt kritisch zu äußern, weil dadurch aufmerksamkeit für dieses produkt geweckt wird, und man insgeheim aber selber an jedem verkauf des produktes verdient!

        und wenn dir wirklich nicht bewußt ist, WO denn das „problem“ liegt:

        deine begründung oben (-also dass diese verlinkungen dazu beitragen könnten, erkenntnisse erhalten zu können, ob z.bsp. bei oc provisionszahlungen unkorrekt ablaufen) ist nur was für leute, die sich mit der materie nicht auskennen!

        es passt auch nicht zu deinem hier erbrachten darstellungsversuch, dass DU nunmal bereits seit septmeber 2015 fleißig onecoin bewirbst und immer so verlinkst, dass DU an jeder durch diese verlinkungen zustandegekommenen einzahlung persönlichen profit machst, und dein erster hier geschriebener artikel zu onecoin jedoch erst im juni 2016 erfolgte!

        all dieses rechtfertigt ja wohl eher meine auslegung des ganzen, also dass du dies alles mit dem ziel betreibst, persönlich an der existenz von onecoin zu profitieren!
        …oder habe ich etwa verpasst, dass du irgendwo darlegst, dass du deine so via onecoin erreichten einnahmen irgendeiner gemeinnützigen organisation spendest???

        1. 4. Januar 2017 at 11:01

          Ich freue mich das meine Antwort derart geschätzt wird, aber irgendwie werde ich den Verdacht nicht los das du dies bzgl. eher schlechte Erfahrungen gemacht hast. Für mich stellt sich grundsätzlich nicht die Frage ob ich auf Fragen antworte. Wenn überhaupt vielleicht WANN, weil es aus zeitlichen Gründen nicht im angebrachten Umfang möglich ist.

          Ob du deinen vollen Namen oder einen Nicknamen verwendest steht dir selbstverständlich frei. Es bleibt allerdings nicht aus, dass anonyme Kommentare einen gewissen Beigeschmack haben. Besonders dann, wenn der Kommentarschreiber herzlich austeilt und mit dem Finger auf andere zeigt.

          Die Art und Weise des von dir angesprochenen Content Marketings, wenn man es überhaupt so nennen darf, kenn ich gut. Nicht mal als Influencer Marketing geht das durch. Allerdings hinkt der Vergleich mit den Inhalten des PDT Blogs gewaltig. Der strukturelle Aufbau dieser Texte ist vollkommen anders und endet meist mit einer reißerisch formulierten Produkterfahrung am Ende des Textes, die der Verfasser unter keinen Umständen erwartet hätte. Es geht dabei vorwiegend darum Leser mit einer ohnehin kritischen Meinung abzuholen und deren Blickwinkel schlussendlich zu ändern. Diese Inhalte sind in den meisten Fällen aber sehr auffällig in ihren eigentlichen Absichten und haben fast TV-Shopping Charakter mit Duo-Moderation (produktkritischer Moderator der das Produkt runter macht und später total von den Socken ist + Gastverkäufer).

          Nochmals: Ich habe keine Contra-Punkte von OneCoin verwässert, sondern klar benannt.

          Bzgl. deiner Zeitangaben hilf mir bitte auf die Sprünge. Wo bewerbe ich OneCoin seit September 2015?

          Was die Verlinkungen angeht habe ich in meinem letzten Kommentar alles geschrieben.

          Abschließend möchte ich nochmal zwei Punkte ganz klar hervorheben:

          1. Es entstehen durch ein paar OneCoin-Berichte und Verlinkungen keine horrenden Profite. Es bedarf schon deutlich mehr Arbeit um andere Menschen von OneCoin zu begeistern und davon zu überzeugen eine ganze Stange Geld hinzulegen. Diese Überzeugungsarbeit, man könnte auch Vertriebsarbeit dazu sagen, wird einem bei so ziemlich jeder Vertriebs-/Network-Tätigkeit abverlangt. Bei OneCoin vermute ich ein weitaus höheres Engagement um nennenswerten Profit zu machen, was wohl in der Natur der Thematik liegt. Nach meiner Erfahrung werden Kryptowährungen und andere digitale Währungen als sehr abstrakt empfunden. Das beginnt bei der Wertschöpfung, geht über die Verschlüsselung und endet bei der Tatsache, dass es kaum oder keine Akzeptanzstellen gibt.

          Wie wahrscheinlich ist es, dass hier mit kritischen Texten zu einem komplexen Thema, die Besucher davon überzeugt werden mehrere tausend oder zehntausend Euro auszugeben? Wie du schon selbst geschrieben hast: Wer sich dennoch anmeldet kennt sich mit der Materie aus und ist gewillt das Risiko einzugehen. Damit sind wir auch schon beim zweiten Punkt:

          2. Viele Leser, Vertriebsmitarbeiter aus den unterschiedlichsten Networks und Online-Marketer kenne ich persönlich und bitte glaube mir: Sie alle sind intelligente Menschen und man kann ihnen ausnahmslos soviel Eigenverantwortung zugestehen, selbst zu entscheiden mit welchen Geschäftsmöglichkeiten sie sich auseinandersetzen. Artikel, Dienstleistungen und Produkte auf dieser Webseite waren stets ein Hilfsmittel in diesem Prozess und kein Antrieb aus Eigennutz.

          1. beobachter
            4. Januar 2017 at 12:05

            auch wenn ich mich wiederhole:
            es freut mich, dass du sehr sachlich antwortest.
            ich meinerseits will dir auch gar nichts böses, es ist nur so, dass ich mit meinen -zugegebenermaßen bislang recht provozierenden kommis- dazu beitragen möchte, klarzustellen, wie es zusammenhängt, dass du trotz oc-kritischer artikel gewissermaßen dennoch für den „einstieg“ bei onecoin wirbst, denn ich weiß, dass dieser widerspruch nicht nur mir aufgefallen ist / -auffällt.

            will da jetzt auch kein ewiges thema draus machen, und können uns dann auch gern bald dem eigentlichen thema widmen (-also onecoin in italien), aber ein klein wenig ist schon erst noch, damit klarheit erreicht werden kann…

            ok, du möchtest, dass ich belege, wo du onecoin bereits seit september 2015 bewirbst.
            …aber gerne doch, unter nachfolgendem link kann man u.a. „tarik“ 2-6 anklicken, und bei JEDEM davon erscheint eine jeweils andere überschrift, die -sogar recht aggressiv- quasi dazu aufruft, zu onecoin zu kommen!
            all dieses wurde von dir bereits im september 2015 online gesetzt, -es steht ja auch direkt mit dabei „design and concept by Steven Rohner“!

            http://www.purpledropteam.com/blog/?submit=Search&s=onecoin&lang=de

            so, statt meinerseits jetzt hier wieder irgendetwas zu unterstellen, würde ich vorschlagen; -sag‘ doch einfach selber erstmal etwas dazu.

          2. 4. Januar 2017 at 14:34

            Danke, so langsam aber sicher drehen wir uns nämlich im Kreis.

            Bei den von dir gefundenen Seiten handelte es sich um Landing Pages inkl. Opt-in-Verfahren, AutoResponder-/FollowUp-Prozess und was sonst noch zur Online Lead Generierung dazu gehört. Wie auf den Landing Pages angegeben bin ich für Design und Marketingkonzept verantwortlich, nicht mehr und nicht weniger. Die Seiten und Anwendungen dahinter habe ich für einen OneCoin-Partner aus dem PurpleDropTeam erstellt, wie ich es schon für viele Firmen und noch mehr Vertriebspartner/PDT Mitglieder getan habe.

            Ob aus den generierten Kontakten neue OneCoin-Partner hervorgingen oder wie viele kann ich nicht beurteilen. Trotzdem danke für den Hinweis! Ich habe die entsprechenden Seiten aus der PDT Blog Such-Funktion entfernt, dort haben sie nichts verloren.

  3. beobachter
    4. Januar 2017 at 16:50

    na siehst du, Steven, DAS ist doch jetzt mal eine aussage von dir, die gleich mal sehr viel fragwürdigkeit beseitigt, denn dadurch bliebe nur noch das mit den testaccount-verlinkungen, und das hattest du ja bereits erklärt.

    …zum thema onecoin und beispielsweise onecoin-italien schicke ich dir besser erstmal eine mail an die angegebene assistant…-mailadresse, weil da ist auch ein link enthalten, wo ich gerade nicht weiß, ob ich den gleich einfach so mit hierhersetzen könnte. 😉

Kommentar verfassen